Lithium-Batterien sind aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Sie stecken in Smartphones, Spielzeugen, Elektrofahrzeugen, Werkzeugen und modernen Energiespeichern. Mit ihrer immer stärkeren Verbreitung wachsen jedoch auch die Herausforderungen für Transport, Logistik und Versicherungswirtschaft.
Insbesondere im internationalen Güterverkehr haben sich Lithium-Batterien zu einem erheblichen Brandrisiko entwickelt. Auf Containerschiffen zählen sie mittlerweile zu den bedeutendsten Ursachen für Brände. Gleichzeitig steigen weltweit die Mengen, die transportiert, umgeschlagen und in großen Logistikzentren gelagert werden.
Beschädigte, fehlerhafte oder unsachgemäß behandelte Lithium-Batterien können sich stark erhitzen und im schlimmsten Fall selbst entzünden. Ein solcher Brand kann sich schnell ausbreiten und ist häufig nur schwer zu kontrollieren.
Das betrifft nicht nur den Seeverkehr. Auch Lagerhallen, Logistikzentren, Umschlagplätze und Betriebe, in denen Batterien oder Elektrofahrzeuge gelagert werden, müssen sich zunehmend mit diesen Risiken auseinandersetzen.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) fordert deshalb strengere und eindeutigere Sicherheitsvorgaben für den Transport und die Lagerung von Lithium-Batterien sowie Elektrofahrzeugen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
Mit der zunehmenden Elektrifizierung wird das Thema Lithium-Batterien auch für Unternehmen und Betreiber von Lager- und Logistikflächen weiter an Bedeutung gewinnen.
Ein wirksames Risikomanagement und geeignete Brandschutzmaßnahmen können dabei nicht nur Schäden verhindern, sondern auch entscheidenden Einfluss auf den Versicherungsschutz und die Versicherbarkeit eines Betriebes haben.